Meine Gespräche mit Lichtwesen

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Wie alles begann

Ich möchte einen Merksatz, eine Aussage Michaels – meinem Schutzengel – an den Anfang stellen, den der Leser oder die Leserin dieser Seiten beherzigen sollte:

Meine Aussagen in meinen Gesprächen mit Dir basieren auf Wahrheiten, die nicht mit dem Verstand erfasst werden können. Wenn Du meine Antworten liest, so lese Sie mit dem Herzen, mit Deinem Gefühl. Nur so kannst Du deren Sinn und Inhalt erfassen.

(Michael, «Über die Pflichten des Menschen II», 21.6.2003)



Der Stein des Anstosses

In meinem 32. Lebensjahr begann eigentlich «meine Entwicklung» die letztendlich zur Suche nach meiner Spiritualität führte und mit Gesprächen mit meinem Schutzengel «Michael» und seit August 2003 mit dem «aufgestiegenen Meistern» Vywamus und Sombat (Oktober 2003) endete (Endete?)

Zu dieser Zeit war ich Mitglied in einer Unternehmervereinigung, einer Gruppe von jungen, mehr oder weniger gleichaltrigen, Menschen. Anlässlich einer Zusammenkunft sprach mich eines der Vereinsmitglieder an und fragte mich, ob ich zufälligerweise am vergangenen Samstag-Abend im Fernsehen den Hypnotiseur in einer Sendung der ARD gesehen hätte. Ich verneinte. Dann fuhr er fort: «Dieser Hypnotiseur hat mich unheimlich an Dich erinnert. Dieser starke Blick, diese Persönlichkeit, genauso wie Du.». Er schloss mit den Worten: «Ich bin überzeugt, Du könntest ebenso gut hypnotisieren wie dieser Mann, den ich im Fernsehen gesehen habe.».


Mein Interessen an der Hypnose wurde geweckt

Ich war einerseits geschmeichelt. Andrerseits weckten diese Worte in mir das Interesse an Hypnose. Natürlich hatte ich auch schon Hypnose gehört, vor allem von Auftritten solcher Hypnotiseure in Nachtclubs. Selbst war ich jedoch noch nie Zeuge einer Hypnose. Getrieben von meiner angestachelten Neugier kaufte ich in den örtlichen Buchhandlungen sämtliche vorrätigen Bücher über Hypnose und was ich da las, war für mich spannend.


Rückführungen

Nach längerem «Studium» (Lesen einer Vielzahl von Büchern darüber) führte ich Hypnosen an vielen Menschen in meiner Umgebung durch und perfektionierte die Hypnosetechnik durch die Erfahrungen die ich dabei machte. Vom Thema sensibilisiert, erfuhr ich von Rückführungen in vorangegangene Leben. D.h. ich las, dass sich Menschen, die sich in Hypnose befinden, an vorangehende Leben erinnern.

Viele Menschen führte ich dann, mit deren Einverständnis, in das vorangehende Leben zurück. Dabei faszinierte mich im besonderen die Erlebnisse im Augenblick des Todes im vorangehenden Leben, wie sich die Seele vom Körper löst und wieder frei ist. Jeder Person stellte ich bei jeder Rückführung dieselbe Frage: «Willst Du wieder zurück in Deinen Körper?» Es war unglaublich mit welcher Vehemenz mir das Wort «Nein» – von allen Personen in dieser Situation – entgegen geschleudert wurde. Es schien mir, dass die überwiegende Mehrheit der Rückgeführten Abscheu beim Gedanken empfanden wieder in den Körper zurückkehren zu müssen.

Der Moment der Freiheit der Seele, das nicht mehr eingesperrt sein im Körper, muss ungeheuer schön sein.

Bei fast allen Personen kam auch das Tunnelerlebnis, so wie Reanimierte berichten, die nach einem Herzstillstand wieder «ins Leben» zurückgeholt wurden (siehe Bücher von Elisabeth Kübler-Ross: «Über den Tod und das Leben danach», Raymond A Moody: «Leben nach dem Tod», Thorwald Dethlefsen: «Das Leben nach dem Leben»). Praktisch Alle sahen entweder einen Tunnel, einen dunklen Wald, ein dunkles Tal und am Ende ein helles, warmes Licht oder einen breiten, dunklen Fluss mit einem Boot am Ufer und auf der andern Seite dieses helle, warme Licht.


Inkarnation

Die Erlebnisse der hypnotisierten Personen, die Erinnerungen an ein (oder mehrere) früheres Leben, brachten mich zur Überzeugung, dass es wirklich eine Inkarnation gibt, also dass der Mensch in seiner Entwicklung mehrere Leben durchläuft.

Dies ergibt für mich absolut einen Sinn, denn wo wäre der gerechte Gott wenn es nur ein einziges Leben gäbe. Wo wäre der gerechte Gott wenn es Menschen gibt, die als Krüppel auf die Welt kommen und ein elendes Dasein fristen. Wo wäre der gerechte Gott, wenn es Menschen gibt die in Not und Elend ihr «einziges» Leben erleben dürften?

Sobald man den Gedanken der Inkarnation zulässt, ergibt sich aus der Aneinanderreihung der Leben einen Sinn. So muss der Mensch für seine Entwicklung alle Aspekte im Guten wie im Schlechten durchlaufen.


Kann man mit seinem Engel sprechen?

Danach kamen Jahre der geschäftlichen Aufbauarbeit und die Hypnose trat in den Hintergrund, da mir die Musse und Ruhe fehlte um mich weiter intensiv damit zu beschäftigen.

An Weihnachten (2002) erhielt ich von meiner Tochter Tina das Buch «Gespräche mit Gott» von Neal Donald Walsch. Der Autor N.D. Walsch hat als «Channel» ein Gespräch direkt mit Gott geführt.

Ich weiss, dies klingt unglaublich und wird sicher von vielen Menschen abgelehnt. «Gott spricht doch nicht mit uns» werden die Meisten sagen. Andrerseits stellt sich die Frage: Wieso eigentlich nicht? «Er» hat es – wenn man der Bibel glauben schenkt – früher getan, wieso sollte er es heute nicht mehr tun? Die erhaltenen Aussagen von «Gott» in diesem Buch sind unglaublich schön und (für mich) bewegend. Der Inhalt des Buches von Neal Donald Walsch ist auch im Internet zu finden. Zum Buch im Internet geht es hier >>>

Es gibt viele Menschen die als «Channel» fungieren. Channel sein bedeutet Kanal zu sein. Man kann mit «Lichtwesen» (z.B. Engel oder «aufgestiegenen Meistern») channeln, d.h. sprechen und in einen Dialog treten. Darüber gibt es viele Bücher (z.B. Jane Roberts: «Gespräche mit Seth», einem aufgestiegenen Meister, oder Jani King: «P'taah, Botschaften des Lichts»).

Im März 2003 erhielt ich – ebenfalls von meiner Tochter Tina – das in englischer Sprache geschriebene Buch von Trudy Griswold und Barbara Marks mit dem Titel «Angelspeake – How to talk with your angels» (Deutsch: «Engelgespräche – Wie man mit seinen Engeln spricht»). Was da geschrieben stand, fesselte mich erneut.

Jeder Mensch hat einen oder mehrere Schutzengel – steht da geschrieben – und man könne mit diesen Lichtwesen einen Dialog führen.

Ich versuchte, motiviert durch das Buch, mit meinem Engel in Kontakt zu treten oder eben zu «channeln». Nichts geschah. Ich stellte mir vor, dass im Innern meines Kopfes eine Stimme hörbar würde, was aber nie geschah. Obwohl ich es viele Male versuchte erreichte ich kein Ergebnis. Keine Stimme hörte ich die mit mir sprach.

Irgendetwas musste ich falsch machen, aber was?


Mein erstes Gespräch mit Michael, meinem Schutzengel

Ich erwarb darauf das Buch «Frag Deine Engel» (Verlag Zweitausendeins, Frankfurt). Darin stand geschrieben, man soll – um das Gespräch mit seinem Engel aufzunehmen – still werden und in sich hineinhorchen. Ich machte erneut einen Versuch und nachdem ich mich – durch Autogenes Training – in einen Ruhezustand versetzt hatte, stellte ich folgende Fragen an meinen Schutzengel:

---------- BEGINN DES GESPRÄCHES ----------------

Wie ist Dein Name?

Danach horchte ich still in mich hinein und spontan “fiel mir der Name”

Michael

ein, den ich sofort notierte.

Was muss ich tun, um den Kontakt mit Euch herzustellen? Was muss ich tun, um Euch zu hören und zu verstehen?

Wiederum hörte ich keine Stimme, lediglich die Worte:

Fühlen, empfinden, Geduld haben

"fielen mir ein”, die ich sofort notierte.

Ich fragte dann: “Was heisst fühlen?”
Die Worte die mir darauf “in den Sinn kamen” waren:

Höre auf deine innere Stimme, diese ist leise darum sei ruhig und still damit Du sie hörst.

Wann nehme ich am besten Kontakt auf mit Dir? Am Abend, am Morgen oder am Mittag? Darauf erhielt ich in Gedanken die Worte:

Jede Zeit ist gut. Ich bin an keine Zeit gebunden.

Wie kann ich im Alltag vorgehen, um Dich besser zu hören wenn ich eine Entscheidung zum Beispiel im Geschäft treffen muss und auf Deinen Rat und auf Deine Stimme hören möchte?

Dein Gefühl wird dir sagen ob dein Handeln richtig ist.

Sprichst Du oder ihr gerne mit mir?

Ja, wir haben lange darauf gewartet mit Dir zu sprechen.

Wie weiss ich, ob die von mir aufgeschriebenen Worte (Antworten) nicht meine Phantasie und mein Verstand ist, sondern dass diese Botschaft von Euch ist.

Das kannst Du nicht wissen, das musst Du fühlen.

Gibt es die Möglichkeit, dass eine Antwort von Dir mit einem intensiven Gefühl begleitet sein kann, damit ich fühle dass du es bist, der antwortet?

Dieses Gefühl wirst Du entwickeln.

---------- ENDE DES GESPRÄCHES ----------------

So endete das erste Gespräch mit Michael, meinem Engel.


Zweifel

Ehrlicherweise dachte ich, dies waren meine eigenen Gedanken. Dies alles ist meiner Phantasie entsprungen. So einfach kann es doch nicht sein.

Diese Zweifel wurden gestärkt durch Aussagen in verschiedenen weiteren Engelbüchern wo geschrieben stand, man solle sich sorgfältig vorbereiten auf ein solches Gespräch, man solle Kerzen anzünden, vielleicht Räucherstäbchen oder besondere Duftstoffe oder gar Engelkarten verwenden.....!

Dies kann es doch nicht sein, dachte ich mir. Es muss doch ohne all dieses Brimborium möglich sein, mit seinem Engel zu sprechen. Weitere Bücher empfehlen – vor einem Gespräch mit seinem Engel – spezielle Meditationen unter Einbezug der Chakras.

Ich fragte darauf Michael:

---------- BEGINN DES GESPRÄCHES ------------

Ist es notwendig Trance zu erlernen oder einen Kurs über Chakras zu belegen um Erfolg zu haben bei der Kontakaufnahme und Kommunikation mit Dir?

Nichts von alledem ist nötig. Ich bin bei Dir und wenn Du den aufrichtigen Wunsch hast mit mir zu kommunizieren so kannst Du dies lernen ohne Dir vorher irgendwelche Techniken anzueignen. Bilde Vertrauen und glaube daran, dass wir existieren!

---------- ENDE DES GESPRÄCHES ----------------


Fortschritte

Ich versuchte es erneut und horchte in mich hinein. Ich schrieb alles auf ohne «Zensur» auszuüben. Allerdings versuchte anfänglich mein Verstand sich ständig einzumischen (was er auch heute noch zeitweise tut). Beispielweise versucht mein Verstand den Satzaufbau einer Engelaussage zu korrigieren oder zu ändern.

Ich musste lernen, wirklich «anzunehmen» ohne jegliche Zensur. Aufzuschreiben ohne zu Werten. Geschehenlassen.

Da ich immer wieder an den erhaltenen Botschaften «zweifelte» bat ich Michael um ein Zeichen, wenn er mit mir spricht. Nachfolgend ein Auszug aus meinem Gespräch mit Michael vom 10. April 2003.

---------- BEGINN DES GESPRÄCHES ------------

Ich versuche – bei Gesprächen mir Dir – mich zu "leeren" und höre dann auf meine Gedanken, die "mir in den Sinn" kommen. Auf diese Weise funktioniert bis jetzt das Gespräch mit Dir. Gibt es eine Möglichkeit, dass Du mir jedes Mal, wenn Du mit mir sprichst ein Zeichen gibst? Dieses Zeichen sollte ganz klar erkennbar sein. Zum Beispiel ein Zucken der linken Hand oder was immer Du für richtig findest. Nur sollten wir ein Zeichen finden, das Du jedes Mal – wenn Du mit mir sprichst – verwendest, könnten wir das versuchen? Machst Du mit?

Gerne können wir das so vereinbaren. Ich werde Dir jedes Mal, wenn wir zusammen sprechen ein klares Zeichen geben. Deine Hände werden ein "Vibrieren" spüren, das Du sonst nicht kennst.

Anmerkung: Während dem Erhalt der vorstehenden Antwort von Michael begannen die Handrücken meiner Hände zu kribbeln, zu vibrieren, ähnlich wie wenn stark unterkühlte Hände in der Wärme «wieder auftauen».

Ich habe es verspürt dieses "Vibrieren". Dies ist ein gutes Zeichen, danke. Können wir das so beibehalten bei unseren Gesprächen.

Das werden wir.

---------- ENDE DES GESPRÄCHES ----------------

Seit diesem Gespräch lässt Michael meine Hände "vibrieren" damit ich weiss, dass er es ist, der mit mir spricht.


Wie notiere ich die erhaltenen Botschaften?

Ich setze mich an den Computer und öffne ein Textverarbeitungsprogramm. Wenn ich Fragen stellen will, schreibe ich diese Fragen vorgängig auf und lasse zwischen den Fragen einen Absatz leer, damit die erhaltenen Antworten dort notiert werden können.

In der Folge mache ich eine kleine Meditation um mich selbst ruhig zu stellen, leere mich vollkommen und bitte das gechannelte Lichtwesen meine Fragen zu beantworten. Ich spreche die erste Frage aus und höre was das Lichtwesen mir darauf antwortet. Während des «Empfangs» halte ich die Augen geschlossen und schreibe die Botschaften, so wie sie kommen, auf (was beweist, dass ich das 10-Finger-Schreibsystem beherrsche). Nur wenn ich die nächste Frage vorlese, öffne ich kurz die Augen.


Fazit

So entwickelten sich meine Dialoge mit meinem Engel Michael, den «aufgestiegenen Meistern» Vywamus und Sombat die Ihr hier auf meinen Webseiten lesen könnt. Das Ganze macht mir grossen Spass und heute bin ich sicher, dass die erhaltenen Antworten nicht «aus meinem Wissensfundus stammen» sondern wirklich von den Lichtwesen sind.

Die erhaltenen Informationen sind für mich berührend und beeindrucken mich zutiefst. Viele Aussagen enthalten Informationen die natürlich für meine Person bestimmt sind. Dennoch: die Mehrheit der Botschaften entspricht der «universellen Wahrheit» und sind für alle Menschen, insbesonders für solche die auf «der Suche sind», richtig.

Ich wünsche viel Spass und vorallem Freude beim Lesen der Gespräche mit «meinen» Lichtwesen.

Vielleicht noch ein letzter Hinweis: Am Beginn eines jeden Gespräches, bitte ich die Lichtwesen entweder mir auf meine Fragen zu antworten oder ich bitte sie mir ihre Sicht der Dinge des Lebens zu erzählen. Diesen Einleitungstext habe ich bei den meisten Gesprächen – aus Platzgründen – weggelassen. Selbstverständlich bedanke ich bei den Lichtwesen nach jedem Gespräch. Diesen Dank habe ich ebenfalls weggelassen.

Sollten Fragen auftauchen, so bin ich gerne bereit Auskunft zu geben. Meine E-Mail-Adresse: hrr@hans-ruedi.ch.

Auf der Inhaltseite von Michael findet Ihr einen Link auf Zitate von Michael und auf der Inhaltseiten von Vywamus sowie Sombat einen solchen auf Zitate von diesen Lichtwesen.

Es ist empfehlenswert vor dem Lesen der Gespräche einige Zitate zu lesen.

Hans-Ruedi Roth

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